Im Vorfeld des Tiefs Manfred gehen am Sonntag und in der Nacht auf Montag in weiten Teilen Österreichs kräftige Gewitter nieder. Die Experten der Unwetterzentrale UWZ warnen: "Lokal ist mit Hagel, Starkregen und Sturmböen zu rechnen!"
Das Frontensystem von Tief Manfred sorgt in der Nordwesthälfte Österreichs bereits für unbeständiges Wetter. In Vorarlberg wurden aber viele bereits in der Früh von lauten Knallern geweckt. Im westlichsten Bundesland Österreichs wurden seit Mitternacht nämlich schon mehr als 1.000 Blitzentladungen geortet!
Die morgendlichen Gewitter fielen hier schon zum Teil kräftig aus. Vom Rheintal bis zum Außerfern kamen vielerorts 10 bis 15 l/m² Regen binnen wenigen Minuten zusammen und einige exponierte Stationen meldeten schon Sturmböen über 70 km/h. Im Norden Salzburgs wurde wegen heftiger Gewitter schon Sonntagfrüh Warnstufe Rot ausgegeben – "Heute" berichtete.
Auch am Nachmittag sind im Nordwesten weiterhin Schauer und Gewitter einzuplanen. In der noch sonnigen Südosthälfte dagegen bilden sich ab den Nachmittagsstunden ausgehend vom Bergland teils heftige Gewitter.
Die sommerlich warmen Temperaturen um die 30-Grad-Marke versorgen die Gewitter noch mit zusätzlich Energie. Deswegen sind in den derzeit sonnigen Regionen lokal teils unwetterartige Entwicklungen zu erwarten.
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Hier besteht zum Abend hin erhöhte Gefahr von kräftigen Gewittern, die örtlich neben Starkregen und Sturmböen auch Hagel bringen können. Im äußersten Südosten wird es erst in der Nacht auf Montag gewittrig.