Wetter

"So geht es mit den Unwettern in Österreich weiter"

Das Wetter präsentiert sich zu Wochenbeginn in Österreich zwar von seiner freundlichen Seite, die Unwettergefahr ist aber noch lange nicht vorbei.
André Wilding
24.08.2020, 15:23

Der Alpenraum liegt zu Wochenbeginn unter dem Einfluss einer westlichen Höhenströmung, dabei sorgt ein eingelagerter Höhentrog besonders im Süden und Westen noch für teils unbeständige Wetterbedingungen. "Am Montag sind lediglich in Tirol und Kärnten vereinzelt kurze Gewitter einzuplanen. Nach Norden und Osten zu verläuft der Tag trocken und teils sonnig. Unsere Vorwarnungen im Südwesten sind meistens nur wegen Blitzschlaggefahr aufrecht", erklärt UBIMET-Meteorologe Michele Salmi.

Laut dem Wetter-Experten sei die Unwettergefahr durch Starkregen oder Windböen im Vergleich zu den vergangenen Tagen äußerst gering. "Wir erwarten also nirgends schadträchtige Gewitter. Hagel ist am Montag komplett ausgeschlossen". Auch die nächsten Tagen verlaufen "sehr ruhig und fast landesweit trocken". Doch bereits am Wochenende zeichnet sich eine weitere, möglicherweise vor allem nach Osten zu auch schwere Gewitterlage ab.

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Schneefallgrenze sinkt

Der Grund für die häufigen Unwetter war "die außergewöhnlich warme und feuchte Luftmasse, die uns vergangener Woche im Vorfeld eines kräftigen Tiefs über den Britischen Inseln erreicht hat", so Salmi. Die Kombination aus Hitze, verfügbare Feuchtigkeit in der Luft und im Boden und die aufziehende Kaltfront eines Tiefs sorgte für die schweren Gewitter.

Schnee ist laut Michele Salmi (vorerst) kein Thema, da die Schneefallgrenze bei rund 3.000 Meter liegt. "Voraussichtlich sinkt sie am kommenden Wochenende etwas ab, unter 2.000 Meter ist aber bis auf weiteres kein Neuschnee in Sicht", so der UBIMET-Meteorologe weiter.

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