Der Messenger WhatsApp rollt derzeit eine lang erwartete Funktion aus: Benutzernamen. Nutzer können sich ab sofort ihren Wunschnamen reservieren, auch wenn die Funktion erst in den nächsten Monaten schrittweise freigeschaltet wird.
Das Prinzip: Wer deine Nummer nicht gespeichert hat, sieht künftig deinen Benutzernamen statt der Telefonnummer. So kannst du etwa in Gruppenunterhaltungen chatten, ohne deine private Handynummer preiszugeben.
Doch Vorsicht bei der Namenswahl, wie chip.de berichtet. Wer seinen Klarnamen oder den Instagram- bzw. Facebook-Benutzernamen verwendet, macht es Spammern und Betrügern leicht. Die könnten künftig nicht nur Telefonnummern anschreiben, sondern auch leicht zu erratende Usernamen kontaktieren.
Bei der Verwendung des Klarnamens besteht zudem eine erhöhte Phishing-Gefahr. Wenn viele Informationen über dich im Netz verfügbar sind, könnten Betrüger raffinierte Nachrichten mit persönlichem Bezug basteln.
WhatsApp bietet deshalb einen zusätzlichen Schutz: einen vierstelligen PIN-Code. Wenn du diesen aktivierst, muss jeder, der dich über den Benutzernamen kontaktieren will, zwingend diesen Code eingeben - eine wirksame Hürde gegen unerwünschte Nachrichten.
Übrigens: Der Benutzername ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst ihn jederzeit ändern oder löschen. Wird er gelöscht, ist allerdings wieder deine Handynummer für andere sichtbar.