Wetter

Wie im Frühling – jetzt wird es richtig mild

16,4 Grad wurden am Mittwoch in Güssing gemessen. Ähnlich frühlingshaft geht es nun auch weiter, wenn auch nicht für lange Zeit. 

Am Donnerstag sorgt das umfangreiche Hoch Holm mit Kern über dem Mittelmeerraum verbreitet für sonniges Wetter und teils frühlingshaft anmutende Temperaturen. Am Freitag überquert die Kaltfront des Randtiefs Tanyalak  mit Kern über Polen das Land und unterbricht die äußerst ruhige Wetterphase nur vorübergehend. Denn bereits zum Samstag hin macht sich das nächste, ausgeprägte Hoch Ingo von Westen her bemerkbar und bringt erneut äußerst ruhiges Wetter. Das Hoch zieht dann am Wochenende über den Alpenraum hinweg in Richtung Osteuropa. Die Aussichten für die kommenden Tage im Detail: 

Hier wurden am 09. Februar 2022 die höchsten Temperaturen gemessen.
Ubimet

In der Nacht auf Donnerstag ist es zunächst landesweit klar, ehe sich in der zweiten Nachthälfte entlang der Donau sowie im Grazer Becken Nebel bildet. Der Wind weht dazu höchstens schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Am Donnerstag hält sich in manchen Tal- und Beckenlagen sowie stellenweise im Donauraum anfangs Nebel, meist lockert dieser am Vormittag aber auf. Sonst scheint von der Früh weg verbreitet die Sonne, erst am späten Nachmittag ziehen von Vorarlberg bis Oberösterreich Wolken auf. Der Wind aus westlichen Richtungen weht meist nur schwach bis mäßig und mit 6 bis 15 Grad bleibt es sehr mild für die Jahreszeit.

Fast immer zweistellig

Am Freitag scheint im Süden und Südosten noch zeitweise die Sonne, meist dominieren aber die Wolken und von Vorarlberg bis Oberösterreich fällt Regen, der sich tagsüber allmählich ausbreitet. Die Schneefallgrenze sinkt vor allem in den Nordalpen rasch von anfangs 900 auf 500 Meter ab. In der zweiten Tageshälfte lässt der Niederschlag schon wieder nach. Im Tagesverlauf frischt mäßiger bis lebhafter West- bis Nordwestwind auf. Im Norden und Osten sind in exponierten Lagen auch stürmische Böen einzuplanen. Die Höchstwerte liegen von Nordwest nach Südost zwischen 2 und 12 Grad, am mildesten wird es in der Südsteiermark.

Der Samstag beginnt bis auf einige Restwolken in den Nordalpen und lokale Frühnebelfelder bereits überwiegend sonnig. Tagsüber präsentiert sich dann der Himmel sogar oft wolkenlos. Der Wind dreht auf östliche bis südöstliche Richtungen und weht im Donauraum teils lebhaft. In der eingeflossenen Kaltluft kommen die Temperaturen nicht über 0 bis +6 Grad hinaus.

Am Sonntag lichten sich Nebel- und Hochnebelfelder beispielsweise im Klagenfurter Becken und manchen Alpentälern rasch, dann stellt sich im gesamten Land ein freundlicher Mix aus Sonnenschein und durchziehenden Wolken ein. Im östlichen Flachland weht lebhafter Südostwind, vom Rätikon bis zu den Hohen Tauern wird es zunehmend föhnig. Die Höchstwerte: 1 Grad in schattigen Tälern und 10 Grad mit Föhn im Rhein- und Inntal sowie im Flachgau.