Der französische Nationalspieler Marcus Thuram rechnet nach seiner Seuchen-Saison gegen seinen Noch-Arbeitgeber und Ex-Trainer Adi Hütter ab. Während der Stürmer in der letzten Saison als Publikums-Liebling und Erfolgsgarant für den deutschen Verein galt, konnte er in der vergangenen Saison kaum an die Top-Leistungen anschließen. Nun packt der Sohn von Frankreich-Legende Lilian Thuram in einem Podcast für "Sport News Africa" aus.
"Als wir Franzosen einmal zwölf Minuten zu spät kamen, hat man uns wie kleine Kinder behandelt. Und in der Zeit, wo es gut lief, durfte ich auch mal den Deutsch-Kurs auslassen. Als es schlecht lief, wurde ich ermahnt" kritisiert der 24-Jährige seinen Arbeitgeber.
Gegenüber seinem österreichischen Ex-Trainer Hütter erhebt Thuram schwere Vorwürfe. Zu dem Österreicher soll der Stürmer-Star - im Gegensatz zu Erfolgs-Trainer Marco Rose - von Anfang an kein gutes Verhältnis gehabt haben. Hütter soll Thuram bereits im ersten Gespräch den Unterschied zu seinem Vorgänger klar gemacht haben: "Marcus, ich bin nicht Marco Rose. Und du bist hier kein Starspieler".