Wie Peter Stöger das Comeback als Austria-Coach erklärt

Peter Stöger wird der neue Austria-Trainer.
Peter Stöger wird der neue Austria-Trainer.Gepa
Die Wiener Austria hat ihren neuen Trainer gefunden. Peter Stöger übernimmt die "Veilchen" in der kommenden Saison, übt eine Doppelrolle aus. 

Schon seit Sommer 2019 ist der 54-Jährige als violetter Sport-Vorstand tätig, zumindest in der kommenden Saison wird Stöger als Coach und Sportlicher Leiter "nach englischem Modell", wie die Austria erklärte, eine violette Doppelrolle einnehmen. 

Damit ist auch klar, dass die finanziell schwer angeschlagenen Veilchen die billigste Variante wählten, bezieht doch Stöger bereits ein Gehalt vom österreichischen Rekord-Cupsieger. Die Mittel für einen weiteren Coach waren nicht vorhanden. 

Die "billigste" Lösung

Das ließ auch Stöger selbst in seiner ersten Erklärung durchblicken. "Wir haben uns nach dem überraschenden Ausscheiden von Christian Ilzer und seinem Trainerteam in den letzten 14 Tagen intensiv den Kopf zerbrochen, haben viele lange und intensive Gespräche geführt", so der violette Sport-Boss über die Trainersuche. 

"Uns ist immer klarer geworden, wie komplex und schwierig die aktuelle Situation ist. Wir mussten bei unserer Entscheidung die Suche nach einem strategischen Partner, die aktuelle budgetäre Situation, das unsichere Umfeld durch Covid-19 und die Vereinsstruktur berücksichtigen", führte der letzte Austria-Meistermacher aus. "Deswegen habe ich mich entschieden, in dieser schwierigen Phase diese Position für ein Jahr zu übernehmen." 

Neuausrichtung unter Stöger

Die Geldnot am Verteilerkreis war wohl doch zu groß gewesen, hatte Stöger schließlich vor wenigen Tagen eine Rückkehr auf den violetten Trainersessel noch ausgeschlossen. Doch vor allem Präsident Frank Hensel und violette Fans hatten nicht aufgehört, den 54-Jährigen zum Trainer-Comeback zu überreden. Mit Erfolg. 

Trotz aller Träumereien der violetten Fans: die Fallhöhe ist nun besonders groß, hatte Stöger selbst doch vor gut zwei Wochen nach dem 0:0 gegen Hartberg und dem verpassten Sprung in den Europacup eine violette Neuausrichtung angekündigt. "Die Austria wird und muss sich nächstes Jahr anders präsentieren. Mit mehr Dominanz im Spiel." An diesen Worten wird Stöger nun selbst gemessen werden. Ohne allerdings namhafte Kader-Verstärkungen zu erhalten. 

In den nächsten Tagen muss Stöger nun ein Trainerteam zusammenstellen. Als Assistent wird Roman Mählich gehandelt. Torwarttrainer Franz Gruber wird wohl im Amt bleiben. 

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