Seit Samstag ist es offiziell: Atalanta Bergamo schnappt sich Stürmer-Juwel Rasmus Höjlund. Der 19-Jährige spielte sich seit Jänner in der Bundesliga in die Auslage. Jetzt greift der Serie-A-Klub tief in die Tasche.
Die Italiener zahlen rund 20 Millionen Euro Ablöse.
Für Sturm ist es nicht nur der Rekordverkauf der Klubgeschichte sondern auch eine enorme Wertsteigerung. Vor 30 Wochen um 1,8 Millionen gekauft, wechselt er nun um 18,2 Millionen mehr.
Höjlund wurde erst im Jänner für den bisherigen Rekordhalter geholt. Kelvin Yeboah wechselte vergangenen Jänner nach herausragenden Leistungen für 6,5 Millionen von Graz nach Genoa.
Brisant: Auch Yeboah war erst kurz davor um eine deutlich geringere Summe geholt worden. Sturm hatte im Sommer 2021 1,2 Millionen Euro an die WSG Tirol überwiesen. Damit hatten sich die Blackys im Werben um den Knipser gegen Rivale Rapid durchgesetzt. Den Wienern war Yeboah zu teuer.
Mittlerweile ist klar: Die 1,2 Millionen waren eine blendende Investition, die sich durch die starke Nachbesetzung in Person von Höjlund mittlerweile zigfach bezahlt gemacht hat. So hat Rapids Vorsicht Sturm in die Karten gespielt, indirekt den jüngsten Geldregen eingebracht, der sie wohl auch budgetär hinter Red Bull Salzburg auf den zweiten Tabellenrang katapultiert.
Mit dem 19-jährigen Emanuel Emegha wurde der Ersatzmann bereits geholt. Ob er ähnlich einschlagen kann, wie seine Vorgänger, muss er erst beweisen. In seinen ersten Kurzeinsätzen traf er immerhin schon doppelt.