Schon am ersten Trainingstag für das Hahnenkamm-Wochenende musste der Hubschrauber ausrücken. Ferstl, der 2019 den Super-G in der Gamsstadt gewann, war bei der Steilhang-Ausfahrt zu nahe an die Plane geraten, dadurch zu Sturz gekommen. Das Training war für gut eine halbe Stunde unterbrochen.
Der 33-jährige Deutsche wurde schließlich mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach St. Johann gebracht. Von dort kam am Mittwochnachmittag die Entwarnung. Ferstl ist glimpflich davongekommen, zog sich ein Cut an der Nase und Prellungen zu.
"Ich bin froh, dass der Sturz glimpflich verlaufen ist. Zwar fühle ich mich aktuell wie nach einem Vollwaschgang - die Muskeln sind zu, die Prellungen sind nicht zu leugnen - aber ich werde jetzt erst mal unseren Physiotherapeuten besuchen und mich von ihm wieder in Form bringen lassen", zitierte der deutsche Skiverband den Speed-Star.
Ferstl hofft allerdings, bald auf die Rennstrecke zurückkehren zu können. Womöglich bereits am Donnerstag im Abschlusstraining. "Wir werden sehen, ob ich fit bin", so der 33-Jährige weiter.