Wieder Verdacht auf Wolfsattacke in Tirol

Am Wochenende wurde im Großarltal offenbar eine Kalbin durch eine Wolfsattacke getötet. Nun wurde im angrenzenden Almgebiet in Bad Hofgastein ein zweites Jungrind tot aufgefunden.
Die Wunden deuten erneut auf einen Wolf hin. Auf der Tofernalm bei Hüttschlag wurden schon Dutzende Schafe gerissen.

Nun haben Bergbauern in der Nähe des Gamskarkogels eine weitere Kalbin entdeckt. Diese habe nur leichte Bissspuren und sei in einen Graben gestürzt. Sie dürfte von einem Wolf gejagt worden sein.

Verfrühter Almabtrieb



Die Alm- und Bergbauern in der Region haben wegen der Vorfälle die meisten Weidetiere heuer schon früher ins Tal gebracht. Bei der Bezirkshauptmannschaft St. Johann (Pongau) wurde ein Antrag zum Abschuss eingereicht. Die Bauern hoffen, dass diesem zugestimmt wird.

CommentCreated with Sketch.23 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Für Robert Zehentner von der Tauernlamm-Genossenschaft in Taxenbach (Pinzgau) stehe die qualitätsvolle Berglandwirtschaft und die Erhaltung der alpinen Kulturlandschaften auf dem Spiel.

Die von Unterstützern der Wolfspopulation vorgeschlagenen Maßnahmen seien in weiten Teilen der Alpen weder umsetzbar noch finanzierbar.

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