Österreich

Der "Augustin" wird jetzt zur Online-Straßenzeitung

Heute Redaktion
13.09.2021, 14:15

Dramatische Verluste haben die rund 350 "Augustin"-Verkäufer wegen "Covid19" hinzunehmen. Die Obdachlosen-Zeitung verlegt sich darum ins Web.

Ausgestorbene Plätze und Straßen, halbleere Öffis, nur vereinzelt Fußgänger die durch die Gassen flanieren. So sonntäglich präsentierte sich Wien Montagnachmittag. Leidtragende der zwangsverordneten Sonntagsruhe unter der Woche: Die rund 350 Verkäufer der Obdachlosen-Zeitung "Augustin". Ihre Verkäufe brachen massiv ein.

Verkäufer weiter ein Einkommen sichern

"Das Wichtigste ist jetzt, den finanziellen Verlust der rund 350 Verkäufer abzufedern", so Eva Rohrmoser vom "Augustin".

Darum gibt es drei digitale Wege die Zeitung zu unterstützen.

Die aktuelle Ausgabe-Nummer 501 ist ab sofort auch online erhältlich. Leser können über Computeroder Mobiltelefon den Soli-Preis von 3 Euro bezahlen und erhalten anschließend das Heft als PDF per E-Mail.

Weiters gibt es die Möglichkeit eines 2-Monat-Printabos. Hier können vier Ausgaben um 18 Euro bestellt werden und landen mit der Post zuhause.

Der "Augustin" wird zusätzlich mithilfe der Plattform "Raumpioniere" am 25. März ein Crowdfunding starten, um die Verluste des verminderten Straßenverkaufs aufzufangen.

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