Wien Energie bittet Bevölkerung jetzt um Unterstützung

Der Bundesrechnungshof hat Dienstagmittag eine Prüfung der Wien Energie angekündigt.
Der Bundesrechnungshof hat Dienstagmittag eine Prüfung der Wien Energie angekündigt.Weingartner-Foto / picturedesk.com
Kaum ein Unternehmen sorgt derzeit für so viele Schlagzeilen wie die Wien Energie. Um diese offenbar nun zu bewältigen, wird nach Verstärkung gesucht.

Die stark gestiegenen Großhandelspreise für Gas und Strom haben Österreichs größten regionalen Energieanbieter gehörig in die Bredouille gebracht. Die Bundesregierung hat daher einen Kredit über zwei Milliarden Euro mobilisiert, um die Wien Energie aus einer finanziellen Klemme zu helfen – zumindest vorerst. Jetzt wird die Krise sogar ein Fall für den Stadtrechnungshof – "Heute" hat berichtet.

Es scheint daher, als würde die Wien Energie in nächster Zeit nicht aus den Schlagzeilen verschwinden – offenbar ein Grund, weshalb das im Besitz der Stadt befindliche Unternehmen derzeit händeringend nach Unterstützung bei der Medienarbeit sucht.

Wer also das journalistische Abenteuer nicht scheut und die notwendigen Kenntnisse samt Berufserfahrung mitbringt (siehe oben), darf sich auf ein breites Aufgabenfeld freuen: "Planen, steuern und managen von Themen", "Strategische Kommunikations- und Themenplanung", "Direkte Ansprechperson für Medien", "Selbstständige Konzeption, Recherche und Aufbereitung von Storys für die externe Kommunikation - von Pressetext bis Video-Reportagen inkl. Koordination externer Dienstleister*innen" und und und.

Eines scheint bei dem Job in jedem Fall klar: Ein ruhiger Bürojob wird's eher nicht. Auch eine Aversion gegen Handyklingeln ist sicherlich nicht gerade förderlich. Apropos: Der Job als "Themenmanager und Pressesprecher" ist mit einem Mindestbruttogehalt von 3.286,58 Euro pro Monat ausgeschrieben. Bewerbungsfrist wird in der Anzeige keine genannt.

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