Wien erwartet 150.000 Menschen bei Regenbogen-Parade

Regenbogenparade in Wien (Archivbild)
Regenbogenparade in Wien (Archivbild)Thomas Lerch / picturedesk.com
Am Samstag findet die Regenbogenparade zum 25. Mal statt. Zehntausende Teilnehmer werden entgegen der Fahrtrichtung über den Ring ziehen.

Nach einem Jahr Corona-Pause gibt es am Samstag ein Comeback für die Regenbogenparade. Zum 25. Mal findet das Event der LGBTIQ-Community heuer statt. Bis zu 150.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden erwartet.

Fahrrad- und Fußgängerdemo

Die Parade gilt als Höhepunkt der am Sonntag zu Ende gehenden Vienna Pride, der größten LGBTIQ-Veranstaltung in Österreich. Die Community fordert mehr Akzeptanz sowie die Stärkung der Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intergeschlechtlichen und queeren (LGBTIQ) Personen. Ab 14 Uhr geht's los. Aufgrund der Pandemie findet die Regenbogenparade als reine Fahrrad- und Fußgängerdemo statt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ziehen entgegen der Fahrtrichtung über die Ringstraße.

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"Gerade in Krisenzeiten wie diesen sind Sichtbarkeit, Lebensfreude und ein starkes Miteinander umso wichtiger, genauso wie das gemeinsame Eintreten für Sichtbarkeit, Respekt und gleiche Rechte“, erklärte Katharina Kacerovsky-Strobl, die Organisatorin von Vienna Pride.

"Stay safe, stay proud"

"Stay safe, stay proud" lautet das Motto in diesem Jahr. Eine offizielle Maskenpflicht gibt es nicht, die Organisation ruft aber trotzdem zum Tragen einer FFP2-Maske bei der Parade auf. Die Veranstalter bitten auch darum, die "3G-Regel" einzuhalten und sich vorher testen zu lassen. Die Abschlusskundgebung wird am Rathausplatz abgehalten.

Auch die Wiener Linien haben ihre Anzeigentafeln am heutigen Tag in den Pride-Modus geschalten. "Kein Platz für Diskriminierung" ist an den Haltestellen zu lesen.

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