Österreich

67-Jähriger stirbt nach Prügelattacke in Wien

Heute Redaktion
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Jener 67-jährige Pensionist, der Anfang November von einer Gruppe junger Fußgänger im 10. Bezirk verprügelt wurde, ist an seinen Verletzungen verstorben.

Der Pensionist schwebte seit der Prügelattack in Lebensgefahr, nun ist er laut "Krone" im Spital seinen Verletzungen erlegen. Die Ärzte konnten das Leben des Mannes nicht retten.

Wie "heute.at" berichtete, kam es zwischen dem Mann und seiner Ehefrau (68) sowie einer fünfköpfigen Fußgängerggruppe am 1. November zu einer heftigen Auseinandersetzung auf der Sonnleithnergasse in Wien-Favoriten.

Das Paar musste einer Gruppe Jugendlicher auf dem Gehsteig ausweichen. In Folge soll der Pensionist, nach Aussage eines Verdächtigen, die Teenager fremdenfeindlich beleidigt haben.

Mit Kopf auf Gehsteigkante aufgeschlagen

Daraufhin eskalierte die Situation. Die Jugendlichen attackierten den Wiener und traten ihm in den Bauch. Der 67-Jährige ging daraufhin rücklings zu Boden und schlug mit dem Kopf genau an der Gehsteigkante auf.

Bei dem Aufprall erlitt der Pensionist lebensgefährliche Verletzungen. Nach der Prügelattacke ergriffen die Jugendlichen die Flucht, konnten allerdings schnell von der Polizei ausgeforscht werden.

Zwei Personen festgenommen

Zwei Verdächtige, ein 18-Jähriger sowie sein 17-jähriger Freund, der auf den Pensionisten am Boden eingetreten hatte, wurden von den Beamten festgenommen. Die anderen drei wurden wegen absichtlich schwerer Körperverletzung auf freiem Fuß angezeigt.

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