Verdächtiger gesteht Bluttat am Hauptbahnhof

Zwei Schwestern aus Nordspanien waren angereist, um mit ihrem Bruder zu sprechen. Am Dienstag soll der 21-Jährige die jüngere mit einem Küchenmesser getötet haben.

Bei dem tödlichen Messer-Angriff in Wien handelt es sich laut "Heute"-Informationen um ein Familiendrama. Eine 25-jährige Spanierin und ihre ältere Schwester (32) waren nach Österreich gereist, um ihren Bruder zu treffen. Der Verdächtige soll sich im Wiener Suchtgiftmilieu bewegt haben.

In der Nacht auf Dienstag soll der 21-Jährige die jüngere der Frauen am Hauptbahnhof mit einem Küchenmesser attackiert und sie tödlich verletzt haben. Polizisten des Stadtpolizeikommandos Favoriten und in weiterer Folge Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung versuchten die Frau zu reanimieren – leider erfolglos. Die Frau verstarb am Tatort. Die vermutliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Mitarbeiter des ÖBB Sicherheitsdienstes konnten den Mann bis zum Eintreffen der Exekutive festhalten. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vor Ort fest.

Verdächtiger gestand in erster Befragung

Nach Angaben der Landespolizeidirektion Wien zeigte sich der 21-jährige Spanier in einer ersten Befragung vor Ort geständig. Seine 32-jährige Adoptivschwester war ebenfalls am Tatort, blieb aber unverletzt. Über das Motiv war vorerst nichts bekannt.

Vierter Mord in diesem Jahr

Es ist dies in dem noch sehr jungen Jahr bereits der vierte Mordfall in Österreich. Drei davon trugen sich in Niederösterreich zu. Die Opfer waren in jedem Fall Frauen. Zuletzt wurde in Wiener Neustadt eine 16-Jährige tot aufgefunden. Sie wurde erstickt. Die Polizei nahm ihren 19-jährigen Ex-Freund Yazan A. fest.

Schon vier Mordfälle 2019:

Fahndung nach Mordversuch

In Attnang-Puchheim kam es am Montagabend ebenfalls zu einer Bluttat. Die Polizisten rückten zu einer Alarmfahndung aus. Sie suchten nach einem Verdächtigen, der einen Mordversuch begangen haben soll. Eine Frau wurde schwerst verletzt. (pic)

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