Alkoholisierten Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen

Der Lkw-Fahrer hatte 1,72 Promille im Blut
Der Lkw-Fahrer hatte 1,72 Promille im BlutBild: Archiv (Symbolbild)

In Wien-Penzing kam es am Montag zu einer Kollision zwischen einem Lkw und einem Auto. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer stark alkoholisiert war.

Die Polizei wurde gegen 15.35 Uhr auf einen Verkehrsunfall am Holzhausenplatz im 14. Bezirk aufmerksam. Ein Pkw war offenbar mit einem Sattelschlepper zusammengestoßen.

Der Autofahrer bat die Beamten um Unterstützung bei der Unfallaufnahme. Im Zuge der Ermittlungen bemerkten die Polizisten beim Lkw-Fahrer aus der Ukraine starke Symptome einer Alkoholisierung.

Der Ukrainer wurde daraufhin zu einem Alkotest gebeten. Und der Test verlief positiv. Der Lenker hatte 1,72 Promille Alkohol im Blut. Der Führerschein wurde ihm an Ort und Stelle abgenommen.

Ein Polizist mit einem Lkw-Führerschein stellte den Sattelschlepper schließlich auf einen Parkplatz ab. Sein Kollege, der russisch spricht, setzte den 32-Jährigen über die weiteren rechtlichen Schritte in Kenntnis.

1.760 Euro Strafe

Weil der Lkw-Lenker über keinen Wohnsitz in Österreich verfügt, wurde von einem Juristen eine vorläufige Sicherheitsleistung in Höhe von 1.760 Euro festgesetzt.

Da der Mann die Strafe nicht bezahlen konnte, wurde der Sattelzug sichergestellt und mittels Radklammern an der Weiterfahrt gehindert.

Eine Polizistin kontaktierte schließlich die spanische Firma, auf die der Lkw zugelassen ist, und klärte sie über die Vorkommnisse und die Sicherung des Fahrzeugs auf. (wil)

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