Wien ist letztes Tennis-Turnier mit Fans für lange Zeit

Los geht's in der Stadthalle
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Die weltweite Coronakrise hält auch die Tennis-Welt im Würgegriff. Wien wird das letzte Turnier mit Zuschauern für lange Zeit werden.

Am Sonntag starten die Erste Bank Open in der Stadthalle, 1.000 Zuschauer dürfen in die große Halle, die normal mit rund 10.000 Fans prall gefüllt ist.

Dominic Thiem will seinen Titel verteidigen, danach ist wieder Schluss mit Zuschauern. In Paris-Bercy und bei den ATP-Finals sind keine Fans erlaubt.

Wien-Organisator und Thiem-Manager Herwig Straka warnt vor einer sehr schwierigen Zukunft und einem harten Jahr 2021 für den Tennis-Sport.

"Wir haben uns bis Ende Oktober die Deadline gesetzt, damit wir wissen, was im Jänner, Februar stattfindet. Südamerika ist kein Geheimnis, man braucht nur schauen, was dort abgeht", macht sich Straka bei der APA Gedanken.

Der 54-Jährige warnt: "Wenn das noch ein halbes Jahr dauert, kann das für einen Spieler definitiv existenzbedrohend werden: Nicht für die Top Ten oder Top 20, aber so ab 50 wird es den einen oder anderen geben, der vielleicht seine Karriere nicht fortsetzen kann."

Auch so manches Turnier sieht er gefährdet: "Die Tour selbst hat jetzt kein Problem. Ob es einzelne Turniere gibt, die das ein zweites Jahr aushalten, bezweifle ich. Vor allem bei den kleineren."

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