Ab 1. Mai hätte in Österreich eigentlich das generelle Rauchverbot in der Gastronomie gelten sollen. Doch die neue Regierung (ÖVP und FPÖ) kippte – trotz heftiger Widerstände – im März das Verbot. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Gäste nun in Lokalen eine Zigarette anzünden.
Die Stadt Wien will nun gerichtlich gegen die Aufhebung des Rauchverbotes vorgehen. Umwelt-Stadträtin Ulli Sima und Neo-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (beide SP) kündigten in einer heutigen Pressekonferenz den Gang zum Verfassungsgerichtshof (VfGH) an. Die Stadt will das neue Rauchergesetz von den Höchstrichtern prüfen lassen.
(cz)