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Wien machte Lanz mit "Harlem Shake" zur Torte

Heute Redaktion
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Bild: ORF

Die Wiener Stadtwette bei "Wetten, dass..?" stand ganz im Zeichen des Harlem Shake. Nachdem Musiker 50 Cent, Cindy aus Marzahn und das Publikum Markus Lanz zum Sendungsbeginn mit dem wilden tanz begrüßt haben, sollten im Laufe der Sendung 500 Videos eingeschickt werden - sonst drohte Lanz zur lebenden Sachertorte zu werden.

stand ganz im Zeichen des Harlem Shake. Nachdem Musiker 50 Cent, Cindy aus Marzahn und das Publikum Markus Lanz zum Sendungsbeginn mit dem wilden tanz begrüßt haben, sollten im Laufe der Sendung 500 Videos eingeschickt werden - sonst drohte Lanz zur lebenden Sachertorte zu werden.

Was ist denn da los?, dachten sich wohl viele Zuschauer beim Start der Sendung. Lanz betrat das Studio und wurde schweigend empfangen. Man konnte eine Stecknadel fallen hören und vermutete in den ersten Sekunden Tonprobleme, bis Cindy und 50 Cent auf der Treppe im Publikum eingeblendet wurde. Sie fingen plötzlich an zu tanzen, dann war der irritierte Lanz zu sehen.Spätestens bei der zweiten Blende ins Publikum war klar, was Programm ist. Alle Gäste sprangen wild zur Musik des Harlem Shake umher, dann gab es endlich tosenden Applaus und die eigentliche Sendungseröffnung von Lanz. Gleichzeitig wurde die Stadtwette bekannt gegeben: Während der Sendung mussten 500 Clips mit einem Harlem Shake an bekannten Orten, wie Schönbrunn oder dem Stephansplatz, an [email protected] gemailt werden.

Lanz sollte zur Sachertorte werden

Der Wetteinsatz für Lanz: Wenn die 500 Einsendungen nicht erreicht werden, sollte der Moderator zur lebenden Sachertorte werden. Dafür wurde gleich eine Badewanne gefüllt mit Schokosauce im Studio aufgestellt. Und Lanz ekelte sich sichtlich vor der "Brühe", wie er die für ihn bereitgestellte Glasur bezeichnete. Und in die musste sich Lanz schließlich setzen, denn es waren weit mehr als 500 Einsendungen an die Redaktion gegangen.

"Harlem Shake" ist ein Tanzstil, der in den Achtzigerjahren im New Yorker Stadtteil Harlem erfunden wurde, und der vor allem aus zuckenden Bewegungen, rhythmischem Zurückreißen der Schultern und Stoßbewegungen der Hüfte besteht. Die Tanzvideos mussten an "schönen Wiener Plätzen" aufgenommen werden, beziehungsweise musste Wien eindeutig erkennbar sein. "Ich will Wien tanzen sehen", so Lanz zu Beginn. "Das gute am Harlem Shake ist, dass jeder ihn tanzen kann", meinte ORF-"Dancing Stars"-Moderatorin Mirjam Weichselbraun, die die Außenwette präsentierte.