Wien setzt jetzt alles auf eine Karte

Bild: keine Quellenangabe

Lange Schlange am Ticketschalter, Kartendschungel im Geldbörsel, Kleingeldsuche am Garagenautomaten? Das alles soll Wienern in naher Zukunft erspart bleiben. "Wir arbeiten an einer Mobilitätskarte, ähnlich wie in London oder Hongkong", kündigt Stadt-Vize Maria Vassilakou an.

Lange Schlange am Ticketschalter, Kartendschungel im Geldbörsel, Kleingeldsuche am Garagenautomaten? Das alles soll Wienern in naher Zukunft erspart bleiben. "Wir arbeiten an einer Mobilitätskarte, ähnlich wie in London oder Hongkong", kündigt Stadt-Vize Maria Vassilakou an.

Wie die Wiener Linien bestätigen, laufen schon Gespräche mit der ÖBB, den Carsharing-Anbietern und Garagenbetreibern. Doch das soll nur der Anfang sein: "Technisch ist alles möglich, sogar Museumseintritte könnten künftig via Karte funktionieren", erklärt Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Grünen.

Als erstes soll die Wiener Mobilitätskarte laut Maresch aber das Vorankommen in der Stadt einfacher machen: Schon ab 2015 könnten Öffis, Leihautos, Citybikes und Garagen-Plätze bargeldlos per Chip-Karte bezahlt werden. Dass das gut ankommt, zeigt ein Blick nach London: Dort ist die "Oyster Card" wenige Jahre nach ihrer Einführung so beliebt, dass sich sogar Prince William und seine Kate dafür ablichten ließen.

Und in Hongkong kann man mit der "Octopus Card" mittlerweile sogar im Supermarkt und bei McDonald’s zahlen.

Lisa Steiner

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