Wien soll "Geh-Highways" bekommen

Bild: keine Quellenangabe

Wien soll sogenannte Geh-"Highways", Fußgängerboulevards, bekommen - und wenn es nach der Fußgängerbeauftragen Petra Jens geht, die seit Anfang des Jahres im Amt ist - nach Möglichkeit in allen Bezirken.

Wien soll jetzt sogenannte Geh-"Highways", Fußgängerboulevards, bekommen - und wenn es nach der Fußgängerbeauftragen Petra Jens geht, die seit Anfang des Jahres im Amt ist - nach Möglichkeit in allen Bezirken.

Laut Stadt haben 2012 die Wiener zum ersten Mal mehr Alltagswege zu Fuß zurückgelegt als mit dem Auto. Jetzt möchte Jens Flaniermeilen und Boulevards für Fußgänger entwickeln. Es solle in jedem Bezirk möglich sein, dass man einen attraktiven Fußgängerweg zur Verfügung hat, der die wichtigsten Ziele miteinander verbinde, beschrieb sie einst das Vorhaben. Bereits 2014 soll mit den ersten Umsetzungen begonnen werden.

Mariahilferstraße erstes Beispiel

Im Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) sieht man die Neugestaltung der Mariahilfer Straße als erstes konkretes Beispiel. Diese wird verkehrsberuhigt und teilweise in eine Fußgängerzone umgewandelt. Wobei: Die Planungen hierfür waren bereits gestartet, bevor es eine Fußgängerbeauftragte gab.

Aus dem Büro Vassilakous hieß es nun diesbezüglich, dass "leistungsfähige, bequeme, gut ausgestattete" Fußgängerverbindungen durch die Stadt geschaffen werden sollen: "Gut ausgestattet könnte heißen: Es gibt Brunnen, Sitzgelegenheiten, Schatten. Genauso wichtig sind Möglichkeiten zum Spielen sowie öffentliche WC-Anlagen."

In diesem Jahr laufen laut Stadt die Vorerhebungen und Gespräche mit den Bezirken. Zusätzlich sollen Engstellen und Barrieren im Fußgängernetz identifiziert werden. Es gehe darum, die Bürger miteinzubeziehen und herauszufinden, wo Verbesserungspotenzial bestehe, wurde betont.

  

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