Wien sperrt zehn neue kostenlose "Gurgelboxen" auf

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Rahmen der Präsentation einer PCR-Testbox in Wien.
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Rahmen der Präsentation einer PCR-Testbox in Wien.Herbert Neubauer / APA / picturedesk.com
Wien baut die Aktion "Alles gurgelt!" mit zehn neuen Gurgelboxen aus. Besonders dabei: Auch Bürger ohne Smartphone kommen leicht an ihren Test.

Rund 50.000 Gurgeltests werden laut der Stadt Wien täglich abgegeben und ausgewertet. Nun soll das Programm weiter ausgebaut werden, unter anderem mit zehn neuen Gurgelboxen. Sieben davon sperren schon am Dienstag auf und finden sich im 1. Bezirk am Josef-Meinrad-Platz (beim Burgtheater), im 2. Bezirk in der Jakov-Lind-Straße 19, im 3. Bezirk in der Rosa-Fischer-Gasse 2, im 13. Bezirk in der Wolkersbergenstraße 22–24, im 19. Bezirk in der Billrothstraße 80, im 21. Bezirk in der Ruthnergasse 53–57 und im 22. Bezirk am Maria-Trapp-Platz.

Weitere drei Gurgelboxen starten am 19. Mai: Im 10. Bezirk in der Franz-Schreker-Gasse 2, im 13. Bezirk in der Spohrstraße gegenüber 51–55 und im 16. Bezirk am Matteotiplatz. Voraussetzung für einen Test vor Ort ist nur eine Anmeldung unter 1450 oder wien.gv.at/coronavirus. Das Besondere ist, dass das Angebot auch Bürgern zur Verfügung steht, die kein Smartphone besitzen, um sich beim Gurgeln zu filmen. Gegurgelt wird unter Anleitung vor Ort, das Test-Ergebnis kommt nach 24 Stunden zum Abholen bei der Box oder wahlweise per E-Mail.

"Mit den Gurgelboxen und dem beaufsichtigten Gurgeln vor Ort wollen wir auch jenen Menschen einen einfachen und zuverlässigen PCR-Gurgeltest ermöglichen, die kein Smartphone haben oder für die das Gurgeln vor der Kamera zu kompliziert ist"

Die zehn "Gurgelboxen" ergänzen die zehn Teststraßen und 25 "Schnupfen-Checkboxen" der Stadt. In den neuen Boxen können pro Tag und Box rund 200 PCR-Gurteltests gemacht werden, heißt es in einer Aussendung. Betreut werden die Gurgelboxen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitersamariterbundes. Die Gurgelboxen sollen auch jene anregen, sich regelmäßig zu testen, denen das Prozedere bei den Schnelltests mit Abstrichen in der Nase oder Rachen zu unangenehm ist, sagt Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

"Mit den Gurgelboxen und dem beaufsichtigten Gurgeln vor Ort wollen wir auch jenen Menschen einen einfachen und zuverlässigen PCR-Gurgeltest ermöglichen, die kein Smartphone haben oder für die das Gurgeln vor der Kamera zu kompliziert ist. Das sind oft ältere Menschen – aber nicht nur", so Ludwig. Gurgeltests in den Boxen sind täglich von 7 bis 19 Uhr möglich.

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