Wien sucht neue Sehenswürdigkeiten

Bild: Sabine Hertel

Wien zieht immer mehr Touristen an: Von Jänner bis Mai kamen 2,4 Millionen Urlauber. Um Überfüllung bei einzelnen Sehenswürdigkeiten zu verhindern, sucht man nun neue Attraktionen.

Steffl, Schönbrunn und Prater sind die Top-Touristen-Spots. Da immer mehr Gäste die Stadt besuchen (2015 waren es 6,6 Millionen nach 6,2 Mio. 2014), staut es sich beim Eingang schon mal. Nun denkt Schloss-Schönbrunn- Geschäftsführer Sattlecker darüber nach, den Zugang via Online-Booking zu begrenzen. Und die alte Idee einer Kahlenberg- Seilbahn wird von Hoteliers neu ins Gespräch gebracht, um eine zusätzliche Attraktion zu schaffen. Auch WienTourismus arbeitet daran, "die Touristenströme zu entzerren", erklärt Sprecherin Andrea Zefferer.

"Wir bewerben auf unseren 20 internationalen Märkten dezidiert alternative Orte – gerade im Sommer bietet sich etwa die Alte Donau an." Über die Online-Plattform "My Perfect Day" gebe man Tipps abseits ausgetretener Pfade: Alberner Hafen, Karmelitermarkt oder 21er Haus. Top-Spots werden trotzdem "in" bleiben. Online-Reservierungen könnten in der Hochsaison helfen – in Städten wie Barcelona funktioniert das, etwa beim Zugang zur Sagrada Familia.

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