Leonard Cohen ist 78 und war in den letzten drei Jahren jedes Jahr mindestens einmal, meist öfter in Österreich Live zu sehen. Auch am Samstag steht er wieder in Wien auf der Bühne und wieder reißen sich die Leute um die Karten. Bei seinen Konzerten in Paris, beim Jazzfestival in Montreux und in Deutschland bekam Cohne standing Ovations.
Da steht ein alter Mann mit einer großen Stimme und viel Poesie in seinen Texten und er wird den Fans nicht fad. Ob Liebhaber der ersten Stunde, die Cohen schon verehrten, als er noch mit Janis Joplin herumhing, oder die Jungen, die erst jetzt draufkommen, dass man diesen Mann immer und immer wieder sehen muss, weil es ihn vielleicht bald nicht mehr gibt. Sie alle pilgern jedes Mal wieder zu seinen Auftritten, um sich dann stundenlang von Cohens unglaublicher Stimme, die Jahr für Jahr ein wenig tiefer wird, begeistern zu lassen.
Auch am Samstag wartet wieder ein dreistündiges Konzerterlebnis mit Cohens tollen Background-Sängerinnen, den Webb-Schwestern, Sharon Robinson und den Musikern seiner Band, mit denen er teilweise schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Wenn sie ihre Solis spielen, tritt Cohen in den Schatten, denn bei den Konzerten hat jeder der Ausnahmemusiker seine Sternstunden.
Cohen selbst sinkt oft auf die Knie, bedankt sich bei seinen Musikern und beim Publikum. Was zurückkommt, sind Hochachtung und Bewunderung, die die Fans immer wieder zu seinen Konzerten bringen.
Einge wenige Restkarten für Samstag sind noch zu haben. Wer also "I'm Your Man", "Hallelujah" oder "So long, Marianne" nicht verpassen will, sollte unbedingt noch schnell zugreifen.