Wien will Großquartiere für Flüchtlinge schließen

Großquartier für Flüchtlinge in Hietzing
Großquartier für Flüchtlinge in HietzingBild: Denise Auer
Asylwerber sollen künftig in Großquartieren wohnen, so der Plan der türkis-blauen Regierung. Die Stadt Wien will aber genau das Gegenteil.

Heftige Debatten löste die Aussage von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) aus, Flüchtlinge "konzentriert" an einem Ort unterbringen zu wollen.

Der Plan der Regierung: Asylwerber sollen künftig in Großquartieren wohnen, dadurch sollen Asylverfahren schneller abgewickelt werden.

Kickl hat "Grenze überschritten"

Scharfe Kritik kam etwa von der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: Kickl habe "eine Grenze überschritten".

"13.000 Menschen sind derzeit in privaten Unterkünften untergebracht. So lernen sie die Wiener kennen."

Die Stadt Wien will das Gegenteil von Türkis-Blau: Schritt für Schritt sollen die derzeit fünf Großunterkünfte mit jeweils mehr als 200 Bewohnern geschlossen werden.

Insgesamt wohnen aktuell mehr als 6.000 Flüchtlinge in der Grundversorgung in hundert organisierten Quartieren in ganz Wien.



(red)

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