Am Dienstag ereigneten sich zwei Vorfälle in Wien-Liesing: Drei Jugendliche stehen im Verdacht gleich zwei Raubdelikte begangen zu haben. Um 13.25 Uhr soll die Teenie-Bande im Lokal einer Fast-Food-Kette zwei andere Jugendliche nach Geld gefragt haben. Da sich diese jedoch bedroht fühlten, übergaben sie ihnen einen niedrigen Geldbetrag.
Kurz darauf ereignete sich ein weiterer Raubversuch. Im Bereich einer Bushaltestelle fragte der gleiche Tatverdächtige, ein 13-jähriger österreichischer Staatsbürger, einen 9-Jährigen nach Geld. Als dieser verneinte, forderte der 13-Jährige die Herausgabe des Mobiltelefons und schlug dem Opfer ins Gesicht. Der 13-Jährige flüchtete allerdings ohne Beute.
Da die zivilen Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) schwerpunktmäßig in Wien-Liesing Streifen durchführten, konnten die drei Nachwuchsgangster beim Fluchtversuch aufgegriffen und trotz heftiger Gegenwehr angehalten werden. Da sich in beiden Fällen der 13-Jährige als alleiniger Verdächtiger herausstellte, wurde seine Mutter verständigt und dieser übergeben. Gegenüber der Polizei hüllte er sich allerdings in Schweigen und äußerte sich nicht zu den Vorfällen.