Wiener Arzt will Privatpatienten mit Sputnik impfen

Michael Zimpfer
Michael ZimpferVienna Medical Center
Mediziner Michael Zimpfer will seine Privatpatienten mit dem Covid19-Impfstoff Sputnik V impfen. Eine Sonderbewilligung wird ihm aber verweigert.

Dem Wiener Intensiv- und Schmerzmediziner Michael Zimpfer geht die Zulassung für den russischen Covid19-Impfstoff Sputnik V in Österreich "viel zu langsam". Im "Heute"-Gespräch betont der Arzt, seine Privatpatienten bald mit dem Präparat impfen zu wollen. "Es gibt keine Rechtssicherheit, aber es ist auch nicht ausdrücklich verboten. Ich würde das Risiko tragen, wenn man mich lässt." So sei das früher auch mit anderen Medikamenten für Klinikchefs möglich gewesen, sagt Zimpfer, der in Wien-Alsergrund das "Vienna Medical Center" führt.

Nachdem ihm eine Sonderbewilligung bisher verweigert wurde, will der Arzt nun "eine Rechtsauskunft bei der Ärztekammer und der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA einholen". Die Erfahrungen in Russland und den Nachbarländern Ungarn und Tschechien würden zeigen, "dass Sputnik ohne nennenswerte Nebenwirkungen sehr wirksam ist". Bei ihm könnten Patienten vor einer Impfung zudem genaue Voruntersuchungen machen, anders als in Impfstraßen.

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