Wiener Ärzte retten Storch vor Flügel-Amputation

Bild: LPD Burgenland

Ein Mitarbeiter eines Hofes in Apetlon im burgenländischen Seewinkel wurde am Mittwoch zum Tierretter. Er fand einen verletzten Storch und glaubte anfangs, er habe einen gebrochenen Flügel - stattessen hatte es der Mann mit dem Opfer einer Schuss-Attacke zu tun.

Störche sind so etwas wie Burgenlands inoffizielles Wappentier. Doch dieser Adebar brauchte dringend Hilfe. Der Tierretter aus Apetlon sah, dass der Storch am rechten Flügel verletzt war, fing das Tier ein und brachte es zur Greifvogelstation Haringsee.

Flügel-Bruch war Schussverletzung

Dort untersuchte ein Tierarzt den schwarz-weißen Patienten und entdeckte, dass der vermeintlich gebrochene Flügel eine Schussverletzung aufwies. Die Diagnose: Der Flügel muss amputiert werden. Deshalb konnte Adebar nicht lang in der Greifvogelstation bleiben. Stattdessen verlegte man den tierischen Patienten in die Tieruniklinik Wien.

Spezialisten retteten Flügel - enfernten zwei Schrotkugeln

In Wien untersuchte man das Schussopfer bis Freitagvormittag. Kurz nach Mittag kam die Entwarnung: Die Spezialisten konnten den Flügel doch retten! Die Ärzte entfernten Adebar zwei Schrotkugeln, jetzt kann sich der Patient erholen und hoffentlich bald wieder abheben - und Babys ausliefern.

Der Naturschutzbeauftragte der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See informierte die Polizei.

Mistgabel-Drohung und Traktorflucht wegen Storchennests

Anfang April kam es in St. Margarethen zu einer Auseinandersetzung, bei der ein und anschließend im Traktor flüchtete - und alles wegen eines Storchennests.

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