Wiener auf Madeira schwer verunglückt

Bild: ÖAMTC
Harald A. wurde im Urlaub auf Madeira von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Mit Hilfe des ÖAMTC-Ambulanzjets wird er zurück nach Österreich gebracht.


Der Urlaub auf der Insel Madeira nahm für den Wiener ein jähes Ende. Am 27. Juli war der 54-Jährige mit seiner Lebensgefährtin zu Fuß auf einer kurvenreichen Straße unterwegs. An einer unübersichtlichen Stelle wurde er von einem Auto erfasst und über die niedrige Begrenzungsmauer der Straße fünf Meter in die Tiefe geschleudert.

"Ein darunter parkendes Auto konnte den Fall nur wenig bremsen und A. schlug hart auf Beton auf", schildert Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Der Lenker des Unfallfahrzeuges beging Fahrerflucht." Der Wiener musste mit Rippenfrakturen, einer Schläfenbeinfraktur und einer Knieverletzung ins Krankenhaus. Dort wurde der 54-Jährige erstversorgt.

Ambulanzjet startet am Freitag

Es war aber schnell klar, dass weitere Diagnostik und Behandlung dringend notwendig ist. "Die weitere Versorgung des Patienten findet in Österreich statt. Der Ambulanzjet des ÖAMTC startet heute Richtung Portugal und holt den Verletzten in die Heimat zurück, wo er in Wien im Lorenz Böhler Krankenhaus aufgenommen wird", erklärt Tagunoff.

Die Kosten für die Rückholung liegen bei rund 25.000 Euro. Für diese Summe kommt zur Gänze der Automobilclub auf, da Herr A. Inhaber des ÖAMTC-Schutzbriefes ist. Dieser garantiert Soforthilfe in Österreich und in allen Reiseländern Europas, auf allen Mittelmeerinseln und in allen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira.
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