Wiener deckt Riesen-Betrug mit Handy-Verträgen auf

Die Anzeige eines Wieners deckte den Betrug auf.
Die Anzeige eines Wieners deckte den Betrug auf.AustrianImages / Westend61 / picturedesk.com
Ein Mitarbeiter einer landesweiten Handelskette soll im Namen von Fremden Handy-Verträge abgeschlossen und so einen enormen Schaden angerichtet haben.

Aufgeflogen war das illegale Treiben am Mittwoch, als bei der Polizeiinspektion Rankweil (Bezirk Feldkirch) eine Betrugsanzeige aus Wien einging. Ein Wiener hatte plötzlich eine Rechnung für einen abgeschlossenen Handy-Vertrag erhalten, obwohl er diesen nie unterzeichnet hatte.

Die Ermittlungen führten die Polizei schließlich zu einem 28-jährigen Mitarbeiter einer österreichweit tätigen Handelskette, welcher für insgesamt drei Vorarlberger Filialen tätig und für Vertragsabschlüsse zuständig war.

In der Folge flog auch ein 26-jähriger Mittäter auf, der zwar nicht Mitarbeiter der betreffenden Handelskette war, jedoch entscheidend dazu beitrug, damit der 28-Jährige die Vertragsabschlüsse durchführen konnte.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Beide Beschuldigten sind geständig.

Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung konnten beim 26-jährigen Mittäter zehn SIM-Karten, mehrere Mobiltelefone und eine geringe Menge Suchtgift (Cannabis) sichergestellt werden. Weiters wurde eine CO2-Schrotflinte, geladen mit Gummigeschossen sichergestellt, obwohl gegen den 26-Jährigen ein aufrechtes Waffenverbot besteht. Beide Beschuldigten werden bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.

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