Wiener Designer: Die Welt ist reif für seine Inseln

Dorf am Wasser statt Betonburg am Strand: Martin Mai vereint Ökotourismus und modernes Design.

Neues Leben für alte Plastikflaschen: Der Wiener Designer Martin Mai fertigt schwimmende Hotelzimmer aus Öko-Composite und Hanffasern. Strom kommt von der Sonne: "Die größeren Inseln sind autark: kochen, kühlen, entsalzen, fahren – alles elektrisch", so Mai. "Gebaut werden sie direkt in den Urlaubsregionen, das schafft Arbeitsplätze vor Ort."



Der Konstrukteur ließ schon als Kind am Liesingbach Schifferl schwimmen. Seither hat er über 200 Gefährte entworfen, viele zeigt die neue Ausgabe des Lifestylemagazins OOOM (www.ooomstories.com). Zu seinen Kunden zählen Luxushotels und ein Scheich aus Dubai.

Ab 2018 sollen die Inseln unter dem Markennamen „Panarea" in Serie gehen. Interessenten gibt es bereits in Thailand und Kroatien. Mit von der Partie: das "Speed Needle2, ein Katamaran wie aus einem James-Bond-Film. Mit ihm chauffiert Mai Besucher von der U-Bahn-Station Kaisermühlen zu seiner Marina an der Alten Donau.

Auf www.meine-insel.atkann man die Inseln in Mini-Ausführung (s.u.) mieten: "Für einen romantischen Ausflug oder im Verband für ein Fest am Wasser." Langfristig planen macht sich bezahlt, die Gefährte sind meist ausgebucht. (pic)

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