Wiener Diplomat – 20 Jahre Haft wegen Terrorplan

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Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung war er Mitarbeiter einer Botschaft in Wien, nun wurde er wegen Terrorplänen zu 20 Jahren Haft verurteilt. 

Gemeinsam mit drei weiteren Personen soll der heute 49-jährige A. A. 2018 einen Anschlag auf iranische Ex-Oppositionelle in Frankreich geplant haben. Dieses Vorhaben soll "im Namen des Iran konzipiert und vorangetrieben" worden sein. "Heute.at" berichtete.

Einem Geständnis zufolge wurde die Tat auf einer Zugfahrt von Wien nach Salzburg geplant. Es wird vermutet, dass die Sprengvorrichtung 2018 auf einem Flug von Teheran nach Wien im Gepäck des Diplomaten geschmuggelt wurde, da dieses nicht untersucht werden darf. Die Bestandteile der Bombe wurden daraufhin in einem Fast-Food-Restaurant in Luxemburg übergeben.

20 Jahre Haft

Bereits seit November wird der Prozess am Gericht in Antwerpen verhandelt. Dieses sah es nun als erwiesen an, dass A. A. Hauptverantwortlicher des Terrorplans gegen eine Veranstaltung mit Tausenden Teilnehmern ist.

Der Anschlag, der zum Glück vereitelt werden konnte, hätte einem Kongress des Volksmujaheddin gelten sollen, der in Paris seinen Sitz hat und als Teil der Widerstandsbewegung in Iran verboten ist.

Den drei Männern, die heute vor Gericht standen, wird versuchter Mord mit terroristischem Hintergrund und die Mitgliedschaft in einer terroristischen Gruppe vorgeworfen. Laut "APA" lautete das Urteil am Donnerstagmorgen 20 Jahre Haft, wohl noch nicht rechtskräftig, wodurch die Unschuldsvermutung weiterhin gilt.

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