Wiener erfindet Online-Corona-Selbsttest

Corona oder Nicht-Corona, das ist hier die Frage! Ein 20-jähriger Student aus Wien erfindet einen Online-Selbst-Test.

Bereits 25.000 Menschen haben in nur drei Tagen den "Corona-Detector" online besucht und getestet. Es handelt sich bei der Internetseite um eine erste Einschätzung - ob man eventuell von einer Corona-Virusinfektion betroffen sein könnte oder nicht.

Hier geht es zum "Corona-Detector".

Kein medizinisches Tool, aber eine Selbsteinschätzung

"Mir wäre wichtig zu betonen, dass das kein medizinisches Tool ist. Der Corona Detector ist ein Studentenprojekt basierend auf den Daten der WHO und des Gesundheitsministeriums. Wir können keine sichere Diagnose geben, sondern nur eine Orientierungshilfe bei der Selbsteinschätzung", erklärt der zwanzigjährige WU-Student Konstantin Klingler vorab.

Konstantin Klingler hatte 2017 bereits das SMS-Buchbestellsystem "Lobu" gegründet oder die "Matura Meister"-App

Heute: Wie seid ihr auf die Idee des "Corona-Detectors" gekommen?

Konstantin Klingler:" Eine Freundin von mir hatte einen Corona Fall in ihrem Bekanntenkreis und hat daher die 1450- Gesundheits-Hotline angerufen. Sie war über drei Stunden in der Warteschleife, weil so viele Leute mit den unterschiedlichsten Symptomen angerufen haben. Deswegen hatte ich die Idee, dass man viele Fragen schon vorab online beantworten könnte, damit nicht alle Menschen die Hotline anrufen."

Der Corona Detector soll die Hotline entlasten und die Menschen informieren (über Symptome, Ansprechpartner und Prävention). Es ersetzt keine medizinische Diagnose, sondern es geht primär um Aufklärung. Die Website soll eine Info Seite sein, um einfach und schnell das nötigste Wissen um das Virus zu erhalten.

Was wollt ihr mit der Info und den Daten machen?

Konstantin Klingler: "Wir fragen nur die nötigsten Daten ab, um ein Ergebnis zu erstellen und die Daten werden nicht weiterverarbeitet. Man kann optional noch die eigene Email Adresse für wöchentliche Updates angeben."

Wem soll es etwas bringen?

Konstantin Klingler: "Einerseits soll es Privatpersonen dabei helfen einzuschätzen, ob man infiziert sein könnte, wie man sich schützt und an wen man sich wenden kann."

Andererseits wollen wir damit das Ministerium im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus unterstützen und Ärzte entlasten.



Was ist in Planung auch App?

Konstantin Klingler: Wir planen auch eine App, können hier aber noch kein genaues Release-Datum verraten.

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