Haustiere

Wiener Hundehalter: "Zahle 70 Cent mehr für seine Dose"

Wau-Weia! Lieferschwierigkeiten und Preiserhöhungen schocken Haustierbesitzer. In "Heute" sprechen Wiener Hundehalter jetzt über die Futter-Krise.
Paul Resetarits
22.03.2022, 13:13

Die Corona-Pandemie sorgte bereits für eine deftige Verteuerung beim Haustierfutter. Die Ukraine-Krise verschlimmert die Lage nun erheblich. Eine "Heute"-Umfrage in der Wiener City zeigt, welche Auswirkungen die Knappheit auf Zwei- und Vierbeiner hat (Video unten).

"Statt 3,50 Euro kostet die Dose Feuchtfutter nun 4,20 Euro", so Ulrich. Manche Produkte fehlen komplett in den Regalen. "Sein Lieblingsfutter ist nicht mehr vorhanden", berichtet Margaretha und deutet auf ihren 14-jährigen Rüden Lino.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Hamstern unnötig

"Heute" frage bei der Tierbedarfskette "Das Futterhaus" nach. Normalerweise versucht man eine gewisse Preisstabilität zu halten und maximal einmal jährlich die Preise zu erhöhen. Durch Lieferengpässe und Rohstoffmangel bei Inhalt und Verpackung musste man die Preise heuer schon zweimal anheben.

Laut Futterhaus-Sprecherin kann Entenfleisch aktuell gar nicht bestellt werden. Auch das Weißblech für die Hunde- und Katzendosen unterliegt großen Preisschwankungen. Von Hamsterkäufen wird eindringlich abgeraten: Man verstehe zwar, dass vor allem bei sehr futtersensiblen Tieren, die nur bestimmte Sorten fressen dürfen, ein Problem besteht, rät aber zur Vernunft.