Wiener Kinderlauf fand ohne Zeitnehmung statt

Nach der großen Aufregung um den Kinderlauf beim Linz-Marathon, bei dem weinende Kleinkinder von ihren Eltern über die Ziellinie gezerrt wurden, verzichteten die Organisatoren des Nachwuchsrennens in Wien am Samstag auf die Zeitnehmung.

Nach der großen Aufregung um den .

Rund 3.000 junge Läufer und Läuferinnen nahmen bei den Nachwuchsläufen am Samstag teil. Trotz des nassen Wetters feuerten zahlreiche Zuschauer die Junioren an. Auf eine Zeitnehmung wurde bei den Läufen "Get Active 4.2" und "Get Active 2.0" verzichtet. "Heute sind alle Sieger", verkündeten die Organisatoren.
"Die Freude am Laufen steht im absoluten Vordergrund", hieß es in einem offiziellen Tweet der Veranstalter. "Wir verstehen die Zeichen der Zeit und sind uns unserer Verantwortung bewusst", sagte Marathon-Veranstalter Wolfgang Konrad. Man wolle Druck aus "einer medial viel diskutierten Situation" nehmen und betonen, "dass es nicht um Bestzeiten geht".

Die Sieger beim längeren "Get Active 4.2"-Lauf waren Lena Millonig und Markus Kopp, beim kürzen "Get Active 2.0" siegten Tomi Bajc aus Slowenien und Ajda Slapsak.

So warb der Veranstalter via Tweets um einen Kinderlauf ohne Druck:

 

Immer noch kommen zahlreiche junge Läufer ins Ziel. Heute sind alle Sieger!
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)


Wie erwähnt, gibt es heuer keine Zeitnehmung. Die Freude am Laufen steht im absoluten Vordergrund.
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)


Der setzt ein Zeichen für die Freude am Laufen! Die Nachwuchsläufe finden heuer ohne Zeitnehmung statt.
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)


„Wir verstehen die Zeichen der Zeit und sind uns unserer Verantwortung bewusst“, sagt VCM-Veranstalter Wolfgang Konrad...
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)


„Deshalb setzen wir heuer ein starkes Zeichen für den Sport, um beispielgebend die Freude am Laufen in den Vordergrund zu rücken.“
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)


„Mit diesem Schritt nehmen wir Druck aus einer medial viel diskutierten Situation und betonen, dass es nicht um Bestzeiten geht, sondern...
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)


wir wollen zeigen, dass das Laufen an sich begeistert!“, so Konrad weiter
— Vienna City Marathon (@Vienna_Marathon)

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