Die Glut-Hitze sorgte in den letzten Tagen für einen Riesen-Run auf Ventilatoren. In vielen Geschäften waren die Geräte restlos ausverkauft. Leser Tafay suchte Wien ab und hatte extrem Glück: in einem Store bekam er das absolut letzte Exemplar. Auf dem Heimweg durfte er ihn dann auch gleich testen – in einem "Glut-Zug", wie ein Leserreporter-Video zeigt.
Die halbe Stadt durchforstete Tafay zuvor nach einem Ventilator. Für 80 Euro staubte er dann endlich einen ab. "So viel Geld zu bezahlen ist mir lieber, als schlaflose Nächte zu haben", sagt der Wiener.
Der Heimweg wurde dann zur Qual: Bei der Station Wien Aspern Nord stieg Tafay mit seiner Frau in einen Zug der ÖBB. Die Leiden begannen auf der Fahrt nach Simmering: Es gab keine Klimaanlage, die Hitze setzte den Passagieren ordentlich zu.
Die Lösung hatte der Wiener mit im Gepäck: Er packte seinen nagelneuen Ventilator aus, steckte ihn in eine Steckdose und sorgte für Abkühlung.
Nicht nur bei dem Wiener Paar sorgte der Move für Erleichterung: "Viele Gäste waren froh, dass ich die Fahrt ein wenig angenehmer machen konnte."
Der Ansturm auf Ventilatoren dürfte vorerst andauern, denn: Am Dienstag scheint in Wien weiterhin häufig die Sonne, am Nachmittag und Abend sind aber einzelne und dann heftige Gewitter nicht ganz auszuschließen. Dabei frischt der Nordwestwind vorübergehend kräftig bis stürmisch auf. Die Hitze lässt nur langsam nach, bei Höchstwerten zwischen 34 und 36 Grad ist die Luft zudem noch schwül – mehr dazu hier.