Wiener Lehrer sind Job los, weil sie keine Maske trugen

Integrative Lernwerkstatt Brigittenau
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In einer Wiener Schule weigerten sich offenbar drei Lehrer, im Schulgebäude einen MNS-Schutz zu tragen. Vor Weihnachten wurden sie dann suspendiert.

Wie jetzt bekannt wurde, weigerten sich drei Lehrer der Lernwerkstatt Brigittenau im Schulgebäude die Maskenpflicht einzuhalten. Aufgrund der geltenden Corona-Regelnist diese allerdings in Bildungseinrichtungen verpflichtend zu tragen. Die Schulleitung soll daraufhin interveniert und Gespräche geführt haben. Doch auch davon ließen sich die drei Maskenverweigerer nicht belehren und verzichteten weiterhin auf den MNS-Schutz.

Derzeit sind die drei Pflichtschul-Pädagogen die ersten in Österreich, die wegen eines solchen Vergehens vom Dienst suspendiert worden sind. Alle anderen Lehrer an der besagten Schule verhalten sich rechtskonform, heißt es aus der Bildungsdirektion Wien. Wann die Suspendierungen tatsächlich umgesetzt werden, konnte derzeit aufgrund laufender Verfahren noch nicht bekanntgegeben werden. 

FPÖ kritisiert Maulkorb für Lehrer

Die FPÖ kritisiert die Entscheidung, die Pädagogen zu suspendieren, auf das Schärfste, denn Lehrern dürfe kein Maulkorb umgehängt werden. Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp zeigt sich über die Vorgehensweise erzürnt. Er fordert, dass die Disziplinarmaßnahmen rückgängig gemacht werden, da die erste Verordnung zum MNS-Schutz an Schulen verfassungswidrig war. 

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