Wiener Linien: Ab Montag sind Kebab & Musik tabu

Bild: Wiener Linien

Du kannst essen, was du willst, und so laut sein, wie du willst - aber bitte nicht in U-Bahn, Bus oder Bim! So lauten ab Montag, 16. September, die neuen Benimm-Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem gibt es Kontrollen, welche "Randalen" abmahnen, jedoch nicht strafen. Am Mittwoch steht auch ein Sprecher der Wiener Linien bei "Heute.at" bereit, der Antworten auf alle Fragen gibt, die tägliche Nutzer von Straßenbahn und Co. haben.

Du kannst essen, was du willst, und so laut sein, wie du willst – aber bitte nicht in U-Bahn, Bus oder Bim! So lauten ab Montag, 16. September, die neuen Benimm-Regeln in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem gibt es Kontrollen, welche "Randalen" abmahnen, jedoch nicht strafen. Am Mittwoch steht auch ein Sprecher der Wiener Linien bei "Heute.at" bereit, der Antworten auf alle Fragen gibt, die tägliche Nutzer von Straßenbahn und Co. haben.

Eine neue Kampagne der Wiener Linien ruft den Öffi- Fahrgästen gutes Benehmen in Erinnerung. Die Hauptärgernisse sind lautes Telefonieren, lautes Musikhören sowie Essen – sie werden auf Plakaten unter dem Motto "Rücksicht hat Vorrang" thematisiert. Ab Montag, 16. September soll dies umgesetzt werden. Wer sich nicht benimmt - der wird zumindest ermahnt, denn Kontrolleure sind rund um die Uhr im Einsatz.

200 Wiener-Linien-Mitarbeiter weisen die Fahrgäste auf den guten Benimm hin – im Notfall könnten sie auch strafen verhängen. Sie werden in Uniform mit gut sichtbarem "Rücksicht hat Vorrang"-Button auftreten. Bei 2,5 Millionen Fahrgästen täglich spielt gegenseitige Rücksichtnahme eine entscheidende Rolle.

Aktionismus und Durchsagen

Als Hot Dogs und Zigaretten verkleidete Promotoren sollen die Fahrgäste in den Stationen zusätzlich auf das Thema Hausordnung aufmerksam machen. Durchsagen in Öffis und Stationen fordern fiktive Fahrgäste auf, sich zur Fundstelle der Wiener Linien zu begeben, um ihren liegengelassenen Müll abzuholen.

Durch Kundenbefragungen wissen die Wiener Linien, dass Ärgernisse wie zurückgelassener Müll, lautes Musikhören und Telefonieren sowie der Verzehr geruchsintensiver Speisen von den Fahrgästen als besonders störend empfunden wird. Bereits jeder Zweite empfindet essende Mitfahrer in den Öffis als unangenehm.

Am 18. September wird ein Sprecher der Wiener Linien bei "Heute.at" zu Gast sein und Fragen aus der Bevölkerung beantworten.

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