Wiener Linien starten neue Workshop-Serie

Wiener Linien: Was würden Sie an den Wiener Linien ändern?
Wiener Linien: Was würden Sie an den Wiener Linien ändern?Bild: Manfred Helmer
Was halten Sie vom papierlosen Ticket? Wie stehen sie zu digitalen Fahrplänen? In Workshops werden Fahrgäste befragt.

Jahreskartenbesitzer wurden per Mail angeschrieben und von den Wiener Linien zu vier unterschiedlichen Digitalisierungs-Workshops eingeladen. Es geht um die Zukunft der papierlosen Tickets, Umgebungspläne und des digitalen Fahrplans. "In kürzester Zeit hatten wir die Anmeldegrenze von 50 Personen pro Workshop erreicht", erzählt Kathrin Liener von den Wiener Linien. "Bezahlt bekommen die Teilnehmer nichts, aber für Verpflegung und ein Goodie Bag ist gesorgt." Die Workshops in den sogenannten "User Experience Labors" (UX-Labs) finden am Abend immer von 18 bis 21 Uhr statt. "Das ist ein ganz neues Format, welches wir hier testen",so Liener.

Wo kumm i her, wo g'hör i hin?

Sie sind bei der richtigen Station ausgestiegen, aber wie geht's jetzt weiter zu Ihrem Ziel? Der Umgebungsplan in der Station kann helfen. Die Wiener Linien möchten in diesem Workshop gemeinsam herausfinden, wie ein Umgebungsplan gestaltet sein soll, damit er alle wichtigen Informationen für die Fahrgäste enthält, um sie so schnell wie möglich an Ihr Ziel zu bringen.

Der Wisch is' für die Fisch?

An der Bim- oder Bus-Haltestelle haben die Gäste ihn sicher schon mal studiert: den Papier-Fahrplan. Dort drängen sich viele Informationen über Haltestellen und Abfahrtszeiten einer Linie. Das kann schon mal unübersichtlich werden. Ist der „Zettel-Aushang" in Zeiten des Smartphones noch aktuell? Wie kann seine Zukunft aussehen? Die Wiener Linien sind neugierig zu erfahren, welche Informationen die Fahrgäste darauf finden möchten.

"Zwickt's mi" war gestern!

In diesem Workshop wird der kontaktlose Ticket-Kauf getestet. Ob mit Kreditkarte oder Smartphone: Fahrgäste sollen "im Vorbeigehen" eine Fahrkarte kaufen können. Gemeinsam soll herausgefunden werden, welche Stolpersteine, Vorteile und Möglichkeiten es hier für die Weiterentwicklung gibt.

Wo fahr' ma hin?

Fahrpläne können komplex und unübersichtlich sein. Was sind die wichtigsten Informationen? Welche Daten brauchen die Gäste, um sich unterwegs rundum informiert zu fühlen? In diesem Workshop wird es gemeinsam herausgefunden. Die Teilnehmer müssen dafür auch ihr Smartphone mitnehmen.

"User Experience" als Ergänzung zum Fahrgastbeirat

Die "UX Labs" sollen als neue Ergänzung zum Fahrgastbeirat helfen, neue Ideen zu entwickeln und weiterzudrehen. Den Fahrgastbeirat gibt es seit 2004, er ist das "Sprachrohr" der Fahrgäste. Er sammelt Meinungen von Kunden und gibt diese an das Unternehmen weiter.

Die Fahrgäste haben auf diese Weise ein Medium, das direkt mit dem Betrieb zusammen arbeitet und so Anliegen wirksam anbringen kann. 16 Personen bilden den Beirat für eine Arbeitsperiode von vier Jahren - alle zwei Jahre wird jeweils die Hälfte der Mitglieder neu besetzt. Bei der Auswahl wird auf ausgewogene demografische Merkmale geachtet, alle sozialen Gruppen sollen möglichst vertreten sein. Ebenso wird auch auf eine ausgewogene Geschlechterverteilung und möglichst ausgewogene geografische Verteilung geachtet. Die Sitzungen des Fahrgastbeirates sind nicht öffentlich und finden etwa alle zwei bis drei Monate statt. An den Sitzungen nimmt zumindest ein Geschäftsführer der Wiener Linien teil. Die Geschäftsführung der Wiener Linien ist zu den Anträgen berichtspflichtig.

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