Wiener Linien: Via Gedicht Info zu Rolltreppe

In der U-Bahn-Station Johnstraße hat eine Rolltreppe ihren Geist aufgegeben - seit längerer Zeit fährt sie nicht mehr. Die Wiener Linien gehen damit mit viel Humor um.


Das Leben einer Rolltreppe ist nicht immer ganz leicht. Täglich werden unzählige Fahrgäste von Stockwerk zu Stockwerk befördert. Doch auch das Leben einer Rolltreppe hat einmal ein Ende. So auch in diesem Fall in der U3-Station Johnstraße.

Wiener Linien hat sich vor rund einer Woche für eine ganz besondere und poetische Fahrgast-Info entschieden: ein Gedicht! Die Einleitung stammt von Goethes berühmtesten Werk 'Faust': "Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug, als wie zuvor."

Das liebevolle Gedicht über die Rolltreppe erheitert die Fahrgäste und wurde bereits auf Twitter geteilt. Die Wiener Linien antworteten auch auf diesen Tweet mit einem originellen Gif:

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Im September soll die Treppe wieder ins Rollen kommen, dank eines neuen Getriebes aus Oberösterreich, das alte konnte leider nicht mehr repariert werden. "Wir wissen wie anstregend so ein Ausfall für die Fahrgäste ist, aber wenn man schon auf die neue Treppe warten muss, dann wenigtens mit einem Lächeln", so Wiener Linien Pressesprecherin Johanna Griesmayr gegenüber "Heute". (mz)

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