Österreich

Wiener Modehandel kämpft gegen Online-Konkurrenz

Heute Redaktion
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Schon bis zu 35 Prozent der Wiener bestellen ihre Mode im Internet - das ist das Ergebnis einer Umfrage der Wirtschaftskammer. Der Handel startet jetzt eine Kampagne, um die digitalen Shops zurückzudrängen. Gleichzeitig wollen die Geschäfte selbst verstärkt auf eigene Online-Shops als zweites Standbein setzen.

Schon bis zu 35 Prozent der Wiener bestellen ihre Mode im Internet – das ist das Ergebnis einer Umfrage der Wirtschaftskammer. Der Handel startet jetzt eine Kampagne, um die digitalen Shops zurückzudrängen. Gleichzeitig wollen die Geschäfte selbst verstärkt auf eigene Online-Shops als zweites Standbein setzen.
"Chickes Sackerl statt braunes Packerl" – so macht der Wieder Modehandel nun gegen die Konkurrenz aus dem Internet mobil. Um mehr über das Einkaufsverhalten der Wiener zu erfahren, startete die Wirtschaftskammer eine Umfrage mit 500 Teilnehmern. Das Ergebnis: Immer mehr Kunden kaufen Mode im Internet. 35 Prozent der Befragten deklarierten sich als Online-Shopper. Vor allem Frauen unter 50 Jahren shoppen gerne im Netz. Im Durchschnitt geben die Befragten über 800 Euro pro Jahr für Mode aus.

Die Geschäfte punkten neben der Beratung aber damit, dass die Ware sofort probiert und gleich mitgenommen werden kann. Auch der Umtausch ist einfacher. Den Modehändlern wird empfohlen, ergänzend zum Geschäftsverkauf auch online aktiv zu werden.