Noch befindet sich der "Mulitikopter" in der Testphase. Mit ihm proben die Wiener Netze den Einsatz von smarten Drohnen, um Gefährdungen für die Leitungen zu prüfen. Der Blick von oben soll helfen hereinragende Äste schneller zu identifiziert. Auch nach Blitzeinschlägen bei Gewittern oder Stürmen sollen die Drohnen Beschädigungen punktgenau erfassen können. Der "Mulikopter" darf aber erst nach Anmeldung eines Fluges beim Tower der Austro Control in den Himmel steigen.
In der Luft ist die Drohne quasi das Auge eines Technikers der Wiener Netze. Die Kamera liefert die Aufnahmen live auf einen Bildschirm. Das soll Kosten und Zeit sparen. Über 20.000 Kilometer lange Leitungen müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden. Rund 3.000 km davon sind Freileitungen, deren Trassen laufend inspiziert werden.