Wiener Öffis umrunden fünf Mal am Tag die Erde

Wiener Öffis sind täglich 210.300 Kilometer unterwegs
Wiener Öffis sind täglich 210.300 Kilometer unterwegsBild: zVg
Wiener Linien sind täglich 210.300 Kilometer unterwegs. Das entspricht mehr als fünf Erdumrundungen pro Tag.
2,6 Millionen Fahrgäste nutzen täglich die Wiener Linien. In den vergangenen zwölf Monaten legten U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse rund 78 Millionen Kilometer zurück. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie um rund 400.000 Kilometer mehr zurückgelegt. Das entspricht in etwa der Entfernung von der Erde bis zum Mond. Täglich fahren die Fahrzeuge 210.300 Kilometer, das entspricht fünf Erdumrundungen am Tag.

Autobusbetrieb vor Straßenbahn und U-Bahn

Mit 39,4 Millionen gefahrenen Kilometern schafften es die Autobusse auch heuer wieder auf Platz eins. Gefolgt von den Straßenbahnen mit 22,8 Millionen Kilometern und den U-Bahnen mit 15,6 Millionen Kilometern.

Jährlich investieren Stadt Wien und Wiener Linien in den Öffi Ausbau und die Angebotsverbesserung. „Die Öffis sind das Rückgrat für das Funktionieren des Verkehrs in der Stadt. Die Stadt wächst und deshalb muss auch das Angebot laufend ausgebaut werden", so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer in einer aktuellen Aussendung. Innovative Projekte wie automatisiertes Fahren, Energierückgewinnung und E-Mobilität stehen, aber ebenso auf der Agenda.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Im ersten Halbjahr 2019 fahren erstmals fahrerlose Busse auf sechs Stationen in der Seestadt Aspern. Sie sollen auf einer Strecke von 2,2 Kilometern Länge unterwegs sein.

Social-Media Vorreiter Wiener Linien

Die offiziellen Wiener-Linien Accounts überzeugen immer öfter mit gekonnter Social-Media Aktionen: Etwa bei der Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen wurden Fahrgäste via Infoscreen-Nachrichten informiert und mit einem Augenzwinkern gebeten, den Fans zu helfen: „Schlagerstar Helene Fischer und Showmaster Florian Silbereisen haben sich getrennt. Wir ersuchen Sie, weinenden Fans einen Platz anzubieten", konnte man dort lesen. Nutzer verbreiteten Fotos der Meldung via Twitter:



Am Neujahrstag sorgten sie mit einem "absichtlichen" Fauxpas im Netz für Aufmerksamkeit: Sie verwechselten in einem Video den Donauwalzer von Johann Strauss mit dem von ihm komponierten Radetzkymarsch.

Aktuell twittern die Wiener Linien über die Heiligen Drei Könige auf den Schienen in Wien:



(no)

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