Wiener Paar spricht über Corona-Quarantäne

Iris und ihr Verlobter sind zu Hause in Quarantäne.
Iris und ihr Verlobter sind zu Hause in Quarantäne.Bild: privat

Ein Wiener Paar litt schon im Thailand-Urlaub unter starkem Husten, wurde aber nicht auf das Coronavirus getestet. Sie meldeten sich daraufhin selbst im Spital und sind nun im Heimquarantäne.

Schon im Thailand-Urlaub litten die Wienerin Iris und ihr Verlobter an schwerem Husten. "Wir waren auch in Gebieten mit bestätigten Corona-Fällen", so die 50-Jährige im Gespräch mit "Heute". Zurück in Wien – ohne Kontrolle am Flughafen – wurden die Symptome immer schlimmer. Aus Angst vor einer möglichen Coronavirus-Erkrankung riefen die beiden die Gesundheitsnummer 1450 an. "Dort wurde uns gesagt, wenn wir schon draußen waren, bräuchten wir uns jetzt auch nicht mehr testen lassen."

Auf Anraten des Hausarztes fuhr das Paar schließlich auf eigene Faust mit dem Auto ins Kaiser-Franz-Josef-Spital. "Dort haben wir bei der Anmeldung auf der Notfallstation sofort eine Mundschutzmaske bekommen." Die Wiener wurden beide auf das Virus getestet, dann heim geschickt – jetzt sitzen sie vorerst in ihrer Wohnung in Quarantäne. "Es dauert ein paar Tage, bis wir die Ergebnisse bekommen. Wir haben noch Husten und Halsschmerzen, aber sonst geht es uns so weit gut. Wir müssen täglich ein Mail an die Gesundheitsbehörde senden, um mitzuteilen, wie es uns geht."

Ausgänge sind für das Paar verboten: "Die Schwiegereltern kaufen für uns ein und stellen uns das Essen dann vor die Tür. Die Zeit vertreiben wir uns mit Mundschutzmasken-Deko."

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