Darum hat Wiener Park am Gürtel eine "Tanke"

Die Skulptur von Künstlerin Toni Schmale im Stefan-Weber-Park erinnert an eine Tankstelle mit Zapfsäulen. Getankt wird "Energie" statt Sprit.

Eine Tankstelle mitten im Grünstreifen ist der neue Blickfang im Stefan-Weber-Park am Gürtel. Besucher wundern sich: Sprit gibt es keinen, Autos kommen gar nicht zu den Zapfsäulen aus Edelstahl. Die "Tanke 24/7" getaufte Skulptur wurde von Künstlerin Toni Schmale verwirklicht. Die Kunst-Tankstelle sei "als Ort der Kommunikation konzipiert", erklärt Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler (SP) bei der Eröffnung. Sie solle ein Treffpunkt für Parkbesucher und ein Ort zum "Kraft tanken und Aufladen" sein.

Bau irritiert Besucher

Dass der Bau erst mal irritiert, ist von der Künstlerin gewollt: "Ich kenne diesen Rasenstreifen aus der Perspektive der Geschwindigkeit, im Auto sitzend, schleppend den Gürtel hinunter. Treffen wir uns einfach an der Tanke, an der nichts zu konsumieren ist, außer das selbst Mitgebrachte", erklärt Schmale. Die Initiative für das Projekt ging vom fünften Bezirk aus. "Nicht alle besuchen regelmäßig Museen, deshalb ist Kunst im öffentlichen Raum so wichtig, da sie allen Menschen zugänglich ist", meint Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic (SPÖ).

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