Wiener Pestsäule wird zur Corona-Pilgerstätte

Video: Heute.at/C. Pilz
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"Schütze uns vor dem Coronavirus": An der Dreifaltigkeits-Säule am Graben beten Wiener für sich und ihre Lieben.
In schwierigen Zeiten wenden sich viele Menschen einer höheren Macht zu: An der Pestsäule in der Wiener Innenstadt bitten Gläubige derzeit um göttlichen Beistand während der Corona-Krise.

"Schütze uns vor dem Coronavirus", steht auf der Zeichnung eines Kindes zu Füßen der Säule. Zahlreiche Kerzen zeugen von Gebeten und frommen Wünschen, die am Wiener Graben gen Himmel geschickt wurden. Die Pestsäule – sie wurde zum Anziehungspunkt in der sonst weitgehend menschenleeren Innenstadt.

Denkmal an Epidemie

Die sogenannte Dreifaltigkeitssäule wurde nach der Pestepidemie von 1679 im barocken Stil errichtet. Sie ist 21 Meter hoch und zählt zu den markantesten Kunstwerken im Wiener Stadtgebiet.

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