Wiener Polizei legt "Marihuana-Hotline" still

Der Wiener Polizei ist ein harter Schlag gegen die Drogenkriminalität in der Hauptstadt gelungen. Die fünf mutmaßlichen Dealer befinden sich in Haft.
Polizeibeamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität ist gelungen, eine sogenannte "Marihuana-Hotline" stillzulegen. Das gab die Landespolizeidirektion Wien am Sonntag bekannt.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen und einem Hinweis der Polizeiinspektion Linzerstraße konnten rund 100 Abnehmer – darunter 56 Jugendliche zwischen 14 und 18 sowie zwanzig 19- bis 21-Jährige – ausgeforscht werden, die im Zeitraum der letzten zwei Jahre über eine Telefonnummer und anschließende Treffen die Suchmittel bezogen haben.

Die mutmaßlichen Dealer, vier gambische Staatsangehörige und ein Nigerianer, konnten im November 2018 in der mutmaßlichen Bunkerwohnung in der Felberstraße festgenommen werden.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zu den dort aufgefundenen 8,6 Kilogramm Marihuana, 15 Gramm Kokain und mehreren tausend Euro Bargeld, wird den Männern der Verkauf von rund 6 Kilo Marihuana in den letzten 2 Jahren zur Last gelegt. Der gesamte Straßenverkaufswert liegt bei etwa 160.000 Euro. Die Männer befinden sich in Haft.

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(red)

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