Wiener Polizei sprengt Drogen-Ring, rettet Hunde

Dem Landeskriminalamt Wien ist ein großer Ermittlungserfolg gelungen (Symbolfoto)
Dem Landeskriminalamt Wien ist ein großer Ermittlungserfolg gelungen (Symbolfoto)Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Die Wiener Polizei hat ein Drogen-Netzwerk ausgehoben. Die Gruppe soll nicht nur bei ihren Deals sehr brutal vorgegangen sein, auch gegen ihre Hunde.

Dem Landeskriminalamt Wien ist ein großer Ermittlungserfolg gelungen. Im Rahmen von umfangreichen und intensiven Ermittlungen wurden acht mutmaßliche Drogendealer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren festgenommen. Es handelt sich dabei um drei Frauen und fünf Männer aus der Schweiz, Österreich, Polen und Russland.

Hunde knabberten bereits an den Möbeln

Die Ermittlungen liefen bereits seit Ende Februar. Bei fünf Razzien in Wien Donaustadt, Leopoldstadt, Floridsdorf, Simmering und Favoriten wurden die Tatverdächtigen festgenommen. Sie stehen im Verdacht, unter einem Vorwand mutmaßliche Drogenverkäufer zu eine Örtlichkeit gelockt und sie danach, teils brutal, ausgeraubt zu haben.

Dabei wurden die Opfer oftmals in Nischen oder in Stiegenhäuser gedrängt und anschließend nach Drogen und Bargeld durchsucht.

Im Zuge eines Zugriffs durch die Ermittler wurden in einer Wohnung zwei verwahrloste, stark abgemagerte Hunde gefunden. Sie knabberten bereits an den Möbeln und wurden umgehend mit Futter versorgt. Anschließend wurden sie dem Tierquartier Wien übergeben.

Die mutmaßlichen Täter wurden wegen des Verdachts des Suchtgifthandels (vier davon gewerbsmäßig) angezeigt, sieben von ihnen wurden in eine Justizanstalt gebracht, einer befindet sich in Schubhaft.

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