Wiener Polizei warnt vor falschen Kriminalbeamten

Mit zwei Tricks versuchen Betrüger, ihre Opfer zu täuschen, warnt die Wiener Polizei.
Mit zwei Tricks versuchen Betrüger, ihre Opfer zu täuschen, warnt die Wiener Polizei.Bild: picturedesk.com
Betrüger haben während der Urlaubszeit Hochsaison – die Behörden erklären jetzt, auf welche Tricks verstärkt geachtet werden sollte.

Die Wiener Polizei warnt vor Betrügern: Wegen der bevorstehenden Ferien- und Reisezeit sollte man derzeit besondere Vorsicht walten lassen. "Neben den bereits bekannten Betrugsformen (Neffentrick) treten nach wie vor 'falsche Kriminalbeamte' in Erscheinung. Auch vor dem 'Kautionstrick' muss vor der Urlaubszeit wieder gewarnt werden", teilte die Polizei am Sonntag in einer Aussendung mit.

Bei der Betrugsform der "Falschen Kriminalbeamten" geben sich Täter als Polizisten aus. Sie erzählen ihren Opfern, dass es in naher Zukunft zu einem Einbruch kommen werde. Aus diesem Grund werde nun "ein Kollege" vorbeikommen, um das Bargeld oder den Schmuck abzuholen und in Sicherheit zu bringen.

Horrende Summen, um "Haft" zu vermeiden

Beim "Kautionstrick" kontaktieren die Betrüger ihre Opfer telefonisch. Sie geben sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus und gaukeln vor, dass ein naher Angehöriger in einen Unfall verwickelt war und nun eine Kaution zu entrichten sei, da der Verwandte sonst inhaftiert wird. "Die Täter verlangen dabei horrende Summen bis in den sechsstelligen Bereich", so die Polizei. "Anschließend wird eine 'Kanzleikraft' zu den Opfern geschickt, um das Geld abzuholen." In der Urlaubszeit werde dieser Trick verstärkt versucht, da besonders viele Menschen Angehörige haben, die in andere Länder oder Regionen verreist sind – und die Trefferquote dementsprechend groß ist.

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