Wiener Polizist unter Korruptionsverdacht

Schwere Vorwürfe richten sich gegen einen Wiener Polizeibeamten.
Schwere Vorwürfe richten sich gegen einen Wiener Polizeibeamten.Bild: picturedesk.com
Schwere Vorwürfe gegen einen Wiener Polizeibeamten: Gegen einen 45-Jährigen wird wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit ermittelt.
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) soll gegen einen Wiener Polizisten ermitteln, der in großem Stil geheime Daten aus dem Polizeicomputer kopiert und weiterverkauft haben soll.

Entsprechende APA-Informationen wurden am Mittwoch von WKStA-Sprecher Rene Ruprecht bestätigt. Er ließ wissen: "Derzeit wird von Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit ausgegangen."

Nach dreiwöchiger U-Haft entlassen

Der 45-Jährige soll wegen Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr schon drei Wochen in Untersuchungshaft verbracht haben. Am Dienstag (5.2.) wurde er gegen gelindere Mittel freigelassen. Er musste geloben, die Ermittlungen nicht zu behindern. "Weiters wurde ihm die Weisung erteilt, den Kontakt zu bestimmten Personen zu vermeiden und sich den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung zu halten", teilte Thomas Spreitzer vom Landesgericht für Strafsachen laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" mit.

Die Inhaftierung des Polizisten soll dem Bericht zufolge intern für viel Aufsehen gesorgt haben. Der Beschuldigte hatte bei seinen Kollegen offenbar kein Geheimnis daraus gemacht, gut bei Kassa zu sein. So soll er sich einst einen BMW bestellt und das Auto dann bar bezahlt haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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(ek)

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