Wiener Rekrut (20) von Wachsoldat erschossen

Der 20-Jährige wurde während seines Wachdienstes in der Leopoldstadt getötet. Noch ist nicht klar, ob sein Kamerad absichtlich feuerte, oder es ein Unfall war.
In einem Amtsgebäude des Bundesheeres in der Wiener Vorgartenstraße (Leopoldstadt) ist Montagabend gegen 19.13 Uhr ein Wachsoldat von seinem 22-jährigen Kameraden ergeschossen worden – das berichtet die APA.

Der junge Mann wurde durch das Projektil so schwer verletzt, dass er in Folge an seinen Verletzungen verstarb, wie Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium mitteilte. Die sofort alarmierten Notärzte konnten nichts mehr für den Wiener tun.

Die genauen Hintergründe sind noch völlig unklar – auch ob der Soldat absichtlich abdrückte, oder ob sich ein Schuss gelöst hatte.

Wachsoldaten des Bundesheeres sind üblicherweise mit einem Sturmgewehr 77 bewaffnet – ein solches dürfte die Tatwaffe sein, wie aus ersten Ermittlungen hervorgehen soll.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Beim Bundesheer herrsche "große Trauer und Bestürzung", teilte Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium laut "ORF" mit. Das Militärkommando Wien habe bereits eine Untersuchung eingeleitet. (red)



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